Vorlage - VO/17/13836/16  

 
 
Betreff: E-Government bei der Stadt Regensburg;
Handlungsstrategie - kurzfristige Umsetzung - Perspektiven

Status:öffentlichVorlage-Art:Beschlussvorlage
Berichterstatter/in:1. Personal- und Verwaltungsreferent Eckert
2. Wirtschafts-, Wissenschafts- und Finanzreferent Daminger
Federführend:Amt für Organisation und Personalentwicklung   
Beratungsfolge:
Ausschuss für Verwaltung, Finanzen und Beteiligungen Entscheidung
13.12.2017 
Öffentliche/nichtöffentliche Sitzung des Ausschusses für Verwaltung, Finanzen und Beteiligungen ungeändert beschlossen   

Sachverhalt
Beschlussvorschlag
Anlage/n

Sachverhalt:

 

Digitalisierung ist am Beginn des 21. Jahrhunderts eines der wichtigen Zukunftsthemen der Gesellschaft, da sie zunehmend alle Lebensbereiche durchdringt.

 

E-Government ist Teil dieser Entwicklung. Es zielt darauf ab, die Verwaltungsarbeit einfacher und serviceorientierter zu gestalten, interne Prozesse und deren Schnittstellen nach außen mit Hilfe von IT zu optimieren, also die digitale Behörde zu schaffen, deren Dienstleistungen via Internet verfügbar sind.

 

Kleine Schritte statt großer Worte - dieses Zitat von Willy Brandt charakterisiert die Strategie, mit der die Stadt Regensburg in den vergangenen Jahren konsequent und mit Augenmaß das Thema E-Government vorangebracht hat. Auf der Homepage der Stadt sind inzwischen zahlreiche Online-Services verfügbar, die über die Bereitstellung von Informationen oder Formularen hinausgehen und tatsächlich einen Behördengang ersparen können. Im Einzelnen:

  • Kfz-Wunschkennzeichen
  • Kfz-Abmeldung
  • Urkunden
  • Briefwahlunterlagen
  • Fundsachen
  • Gewerbeimmobilienbörse
  • Kinderbetreuung
  • Onleihe Stadtbücherei
  • Registrierung als Ehrenamtliche/r

 

Darüber hinaus wurden zahlreiche Projekte mit Dokumentenmanagementsystemen und digitalen Bearbeitungsworkflows verwirklicht, die der Vorbereitung medienbruchfreier Verwaltungsabläufe dienen. Als aktuelles Beispiel hierfür ist der digitale Anordnungsworkflow im Haushalts- und Kassenwesen zu erwähnen, der sich gerade im flächendeckenden Rollout befindet und eine Vorstufe zur Verwirklichung des ab 27.11.2019 geltenden Rechts auf elektronische Rechnungsstellung (E-Rechnung) darstellt.

 

Mit dem Inkrafttreten des Bayerischen E-Government-Gesetzes (BayEGovG) vom 22.12.2015 wurden wichtige landesrechtliche Rahmenbedingungen geschaffen, die nicht zuletzt aus Gründen des Investitionsschutzes für weitere zielführende Fortschritte in der praktischen Umsetzung von großer Bedeutung sind. Die Erreichung der zum Teil mit konkreten Einführungszeitpunkten definierten Vorgaben dieses Gesetzes ist trotz der bisher geleisteten Vorarbeiten nicht ohne Herausforderung und erfordert eine Fortschreibung der bisherigen strategischen Ausrichtung.

 

Im Wesentlichen sind es drei Säulen, auf denen der weitere Umsetzungsfortschritt von E-Government fußen wird:

  • Erfüllung der behördlichen Pflichten nach dem BayEGovG (Säule 1)
  • Implementierung von Leuchtturmprojekten (Säule 2)
  • Entwicklung einer langfristig ausgerichteten E-Government-Strategie (Säule 3)

 

Der beiliegende Bericht „E-Government bei der Stadt Regensburg; Handlungsstrategie kurzfristige Umsetzung Perspektiven“ stellt dies ausführlich dar.

 


Der Ausschuss beschließt:

 

1.Der Ausschuss nimmt den beiliegenden Bericht zur Kenntnis.

2.Die Verwaltung wird beauftragt, die im Bericht dargestellten Maßnahmen weiter zu verfolgen.

 


Anlagen:

 

Bericht „E-Government bei der Stadt Regensburg; Handlungsstrategie – kurzfristige Umsetzung - Perspektiven“

 

Anlagen:  
  Nr. Name    
Anlage 1 1 E-Government Bericht 27_11_2017 (2165 KB)